PRONTHER
"Neue Deutsche Haerte" seit 1996

EINSAM

Spürst Du die Nadel,

wie sie deine Brust durchbohrt

Dein Blut fließt warm und langsam

am Körper ab

Dein Leib, lustvoll zuckend

und sich reckend

Verwandelt Schmerz in wohlgefühl


Peinvoll schneide ich Dein Fleisch

Schreiend liegst Du auf der Erde

Langsam wird Dein Wimmern leiser

Ausgelebt, Dein Körper kalt

Alleine sitz ich vor dem Videoapparat

Und verstreue handwerklich meine Saat

Keine Freundin, keine Frau, nur ein Schaumstoffrohr

Und der Saft explodiert im Kropf


Einsam, laß mich bitte ran

Einsam, bin nur ein kranker Mann

Einsam, wenn ich deine Schmerzen spüre

Einsam, sieh mein Leben, das ich führe

Einsam seh ich Deine starren Blicke

Auch wenn Du tot bist, wenn ich dich *****.

Ich sehe nur noch Äpfel und Pflaumen

Ich bin das Opfer meiner Traumen

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